
Die WGV strebt mit ihrem Neubau eine hohe Baudichte sowie eine maximale Ausnutzung des Grundstücks sowie des Neubaus durch natürlich belichtbare Büroräume an. Eine Mitarbeiteranzahl von 600 Personen wurde von der WGV als Ziel für den 1. BA angestrebt. Leitidee des Konzeptes ist eine selbstverständliche Komplettierung des Stadtgrundrisses durch die Vollendung des Blocks, der durch die Schließung der Lücke Feinstraße 1 auch nach Osten geschlossen wird.
Vorhandene Straßenfluchten sowie Trauf- und Dachhöhen werden aufgenommen und im Neubau fortgeführt. Dieses Prinzip, das bereits im 1. BA eine städtebaulich geschlossene Lösung darstellt, wird im 2. BA konsequent weitergeführt.



Im Zentrum des Neubaus, vom Straßenlärm abgeschirmt, entstehen zwischen den einzelnen Baukörpern begrünte Freiflächen. Sie werten einerseits die Büroräume durch den Blick ins Grüne auf und sind andererseits willkommene Pausenflächen im Freien. Die intensive Bepflanzung der Höfe sowie die extensive Begrünung der Dachflächen tragen zur Verbesserung des Klimas bei. Die hohe Anzahl der erreichbaren Arbeitsplätze geht dabei nicht auf Kosten der Qualität, sondern wird durch ein Erschließungssystem mit geringen Verkehrsflächen und einer Maximierung der gut belichtbaren Gebäudeflächen erreicht.

| Bürogebäude WGV Stuttgart Bauvolumen ca. 40,5 Mio. EUR Baubeginn 2005 Fertigstellung 2007 BGF 23.100 qm
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