

Das prägnante, auf die Achse Neuer Dammgraben ausgerichtete Eingangsgebäude entfaltet durch seine Höhendominanz und architektonische Torsituation eine klare Fernwirkung. Südlich des Gebäudes wird der umlaufende Sockel konsequent weitergeführt. Dort fasst er den Vorplatz räumlich und schließt das Ensemble als eine offene Struktur, unter der die ankommenden Besucher der Busse vor den Haupteingang geleitet werden. Durch die einladende Geometrie seiner sich öffnenden Seitenflügel wirkt der Vorplatz großzügig und ausgewogen. Der neue Haupteingang West wird als hervorgehobener Gebäudekomplex mit einer weithin sichtbaren architektonischen Geste des Empfangs konzipiert. Markante Blickbeziehungen und Orientierungspunkte wie der Messeturm oder das „fliegende Dach“ der Halle 11 weisen die Richtung. 

Das Eingangsgebäude wird übersichtlich und transparent gestaltet und zeigt mit seinem Spiel von offenen und geschlossenen Flächen deutlich und sofort einprägsam die unterschiedlichen Besucherströme. Das Entwurfskonzept Messehalle 11 mit der Betonung von Sockelflächen ermöglicht ein Angebot besonders attraktiver Terrassen- und Freiflächen im Zusammenhang mit der Gastronomiebewirtschaftung. Auch für die Büroflächen bietet die Sockelkonzeption eine optimale Anordnung, da sie alle natürlich belichtet und belüftet werden können und zudem ein attraktives Terrassenvorfeld besitzen. Diese Büroflächen sind durch ihre zusammenhängende Anordnung flexibel sowohl mit dem Messebetrieb als auch unabhängig davon nutzbar.
| Messehalle 11 und Portalhaus Frankfurt am Main Bauvolumen ca. 170 Mio. EUR Baubeginn 2007 Fertigstellung 2009 BGF 120.095 qm
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