Unser Büro
HASCHER JEHLE Architektur wurde 1993 von Rainer Hascher und Sebastian Jehle in Berlin gegründet. Die erfolgreiche Zusammenarbeit begann mit dem bestprämierten Wettbewerbsentwurf und dem anschließenden Planungsauftrag für das >>> Terminal West am Flughafen Berlin-Schönefeld. Bereits seit dieser Zeit ist das Büro bundesweit ausgerichtet, später erweiterte sich der Wirkungskreis auf den gesamten deutschsprachigen Raum. Die Planungsaufträge kommen auch nach 30 Jahren Bürogeschichte noch immer überwiegend durch erfolgreiche Architektur- und Generalplaner-Wettbewerbe zustande und begründen das mittlerweile sehr breite Aufgabenspektrum, das sich zudem stetig weiterentwickelt.

Prof. Rainer Hascher

Prof. Rainer Hascher

Dipl.-Ing. ArchitektBürogründer
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Rainer Hascher schloss sein Studium 1975 an der Universität Stuttgart. Bis 1979 arbeitete er als Wissenschaftlicher Assistent bei Prof. Peter C. von Seidlein Institut für Baukonstruktion der Universität Stuttgart. Anschließend gründete er sein eigenes Büro für Architektur und Produktgestaltung. 1993 gründete er in Partnerschaft mit Sebastian Jehle das gemeinsame Büro HASCHER JEHLE Architektur. 1989-2013 war Rainer Hascher Professor für Konstruktives Entwerfen und Klimagerechtes Bauen an der Technischen Universität Berlin. 2000 wurde er in die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften und 2001 in den Konvent für Technikwissenschaften berufen. Ende des Jahres 2021 hat sich Rainer Hascher aus dem Büro in den Ruhestand verabschiedet.

Prof. Sebastian Jehle

Prof. Sebastian Jehle

Dipl.-Ing. ArchitektBürogründer und Geschäftsführer
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Sebastian Jehle studierte in London und Stuttgart und schloss sein Diplom 1992 an der Universität Stuttgart ab. 1988-1989 sammelte er erste Praxiserfahrungen im Büro Behnisch & Partner und arbeitete 1992 als freier Mitarbeiter im Büro Prof. Dieter Herrmann und Knut Lohrer. Anschließend gründete er 1993 in Partnerschaft mit Rainer Hascher das gemeinsame Büro HASCHER JEHLE Architektur. Seit 2004 ist er Professor für Baukonstruktion und Entwerfen an der HFT Stuttgart.

Thomas Kramps

Thomas Kramps

Dipl.-Ing. ArchitektGeschäftsführer
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Thomas Kramps absolvierte zunächst eine Ausbildung zum Maschinenschlosser und studierte dann ab 1990 an der Technischen Universität Berlin Architektur. Nach seinem Diplom 1995 arbeitete er 1996-1997 als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl von Prof. Rainer Hascher Fachgebiet Konstruktives Entwerfen und Klimagerechtes Bauen an der Technischen Universität Berlin. 1996 trat er in das Büro HASCHER JEHLE Architektur ein und ist dort seit 2005 Geschäftsführer.

2005 wurde Thomas Kramps als dritter Geschäftsführer bestellt. Bald darauf traten mit Markus Häffner sowie den heutigen Prokuristen Fleur Keller und Jens Peter Riepen drei erfahrene Kollegen der Geschäftsleitung bei. Seit 2022 stellt sich das Büro noch breiter auf, weitere langjährige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter rücken in verantwortliche Positionen auf. Mit diesem Schritt wollen wir unsere Leistungsfähigkeit weiter ausbauen und uns proaktiv auf zukünftige Herausforderungen einstellen.

Markus Häffner

Markus Häffner

Dipl.-Ing. Architekterweiterte Geschäftsleitung
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Markus Häffner studierte ab 1983 an der Universität Stuttgart. Nach dem Diplom 1990 arbeitete er bei Grimm + Hascher in Stuttgart, ab 1991 war er als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Technischen Universität Berlin am Lehrstuhl von Prof. Rainer Hascher, Fachgebiet Konstruktives Entwerfen und Klimagerechtes Bauen tätig. 1992-1994 war er zunächst Partner im Büro Hascher + Partner. Nach zwei weiteren Stationen arbeitet er seit 2008 für HASCHER JEHLE Architektur, ab 2014 als Assoziierter und seit 2022 als Teil der erweiterten Geschäftsleitung.

Fleur Keller

Fleur Keller

Dipl.-Ing. ArchitektinProkuristin und DGNB Auditorin
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Fleur Keller studierte an der Technischen Hochschule Graz und der Universität Stuttgart, wo sie 1997 diplomierte. Nach einer Mitarbeit bei Auer Weber Stuttgart trat sie 2001 in das Büro HASCHER JEHLE Architektur ein. Als Gründungsmitglied der DGNB Deutsche Gesellschaft für nachhaltiges Bauen e.V. war sie 2009-2016 Mitglied des Fachausschuss der DGNB und ist weiterhin als DGNB-Auditorin tätig. 2006 wurde sie bei HASCHER JEHLE Architektur Assoziierte und leitet seitdem den Wettbewerbsbereich, seit 2022 ist sie Prokuristin.

Jens-Peter Riepen

Jens-Peter Riepen

Dipl.-Ing. ArchitektProkurist
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Jens-Peter Riepen beendete 1987 sein Architekturstudium an der Fachhochschule Hamburg. Im Anschluss daran war er in verschiedenen Hamburger Architekturbüros tätig, bevor er 1998 zu HASCHER JEHLE Architektur wechselte. 2014 wurde er als Assoziierter Teil der erweiterten Geschäftsleitung mit dem Schwerpunkt Qualitätsmanagement und Controlling, seit 2022 ist er Prokurist.

Mit seit Beginn rasch wachsender Bürogröße folgte die Planung und Realisierung einer Reihe herausragender und preisgekrönter Verwaltungs- und Gewerbebauten. Parallel dazu wuchs das Aufgabenspektrum auch auf dem Gebiet des Gesundheitsbaus mit dem Universitätsklinikum in Halle und im Kulturbereich mit dem vielbeachteten Neubau des >>> Kunstmuseums Stuttgart. Weitere Schwerpunkte unserer Arbeit bilden inzwischen auch Bildungs- und Forschungsbauten, große Wohngebäude sowie Veranstaltungszentren für Konzerte, Messen und Kongresse. Mit der Arbeit an diesen großartigen Projekten geht auch die Umsetzung besonders innovativer Konzepte einher.

Mit unseren rund >>> 70 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Berlin und Stuttgart, begleitet und unterstützt durch ein großes Netzwerk von Fachplanerinnen und Fachplanern und weiteren Expertinnen und Experten, bieten wir das gesamte Leistungsbild der Architektur an. Wir setzen bei unserer Arbeit bewusst auf flache Hierarchien mit kurzen Informationswegen. Das ortsunabhängige Arbeiten mithilfe digitaler Kommunikation halten wir dabei als willkommene Ergänzung für ausgesprochen hilfreich, den direkten und persönlichen Austausch beim Bauherrn, im Büro oder auf der Baustelle aber für unverzichtbar.
Die langjährige Lehrtätigkeit der beiden Bürogründer Rainer Hascher und Sebastian Jehle als Professoren an der TU Berlin und der HFT Stuttgart mit ihrem direkten Kontakt zur baukonstruktiven und technischen Forschung bereichert die Bearbeitung unserer Projekte durch die unmittelbare Integration neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse.

Als Gründungsmitglied der >>> DGNB (Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen) setzen wir uns seit Langem und mit Nachdruck dafür ein, eine umwelt- und generationengerechte Architektur in praktische Maßstäbe zu übersetzen. Deshalb denken wir die Belange der Nachhaltigkeit bereits von Beginn an immer mit. Unsere Erfahrungen und unser Know-how erstrecken sich darüber hinaus auch auf die multidisziplinäre Projektbearbeitung mit BIM und auf die Generalplanung über alle Leistungsphasen.

Unsere Gebäude wurden vielfach publiziert und mit hochkarätigen Auszeichnungen gewürdigt, unsere Wettbewerbsentwürfe mit über 200 Preisen bedacht. Die anhaltenden Spitzenpositionen in den jährlichen Architekten-Rankings des Wettbewerbsportals competitionline sind dafür eine unabhängige und schöne Bestätigung.

Haltung
Wir bedienen mit unserer Architektur bewusst keinen festgelegten Formenkanon, auch bei der Auswahl von Materialien, Konstruktion und Oberflächen sind wir zu Beginn jeder Planung völlig offen. Größten Wert legen wir vielmehr auf Entwürfe, welche die jeweilige Aufgabe aus den Besonderheiten des Ortes und den spezifischen Anforderungen heraus individuell entwickeln und in innovative und inspirierende Räume übersetzen.

 

Unabhängig davon, ob es sich um die konkreten Wünsche eines Bauherrn oder die Anforderungen eines komplexen Raumprogramms, ob es sich um technische, konstruktive oder energetische Prämissen handelt, stets begleiten uns diese fünf unverzichtbaren Prinzipien als elementare Grundpfeiler unserer Arbeit durch den gesamten Entwurfs- und Planungsprozess: Die Kommunikation der Menschen untereinander und mit den sie umgebenden Räumen, die technischen Möglichkeiten und Notwendigkeiten der Struktur, die Aspekte eines Gebäudes im räumlichen und soziologischen Kontext, die Wirkung und Wahrnehmung von Raum als solchem und schließlich die Belange der Nachhaltigkeit. Diese fünf Aspekte müssen angemessene und fein austarierte Bestandteile der Gesamtlösung sein, nur so können wir unserem Anspruch an die Architektur gerecht werden.

Kommunikation
Architektur ist Kommunikation – auf sehr vielfältige Weise. Jedes Gebäude teilt immer auch etwas von seiner Bauherrschaft, den Planenden, dem Planungsprozess und den gesellschaftlichen Hintergründen seiner Entstehungszeit mit. Es verrät, welche Ideen und Werte zu seinem räumlichen Konzept und seiner Erscheinung führten. Auch unsere Entwurfsprozesse sind von der ersten Skizze bis zur Schlüsselübergabe durch intensive Kommunikation geprägt. Der konstruktive und dialogische Austausch mit unseren Planungspartnern und Bauherren bestimmt letztlich das Ergebnis. Architektur, wie wir sie verstehen, entsteht im Zusammenwirken der Ideen, Interessen und Ressourcen aller Beteiligten. Wir wollen dabei mit unserer Architektur Orte schaffen, die inspirieren, die Menschen anregen, sich auf Augenhöhe zu begegnen und miteinander offen in Kontakt zu treten.

Ein Beispiel für unser Verständnis von Kommunikation ist die fließende Bürolandschaft der >>> Hauptverwaltung dvg Hannover (heute: Finanz Informatik der Sparkassen-Finanzgruppe). Das Gebäude ist in seiner Formgebung und Erscheinung bestimmt von den Anforderungen der teamorientierten, kommunikativen Arbeit in sogenannten Business Clubs. Hochattraktive Aufenthaltsbereiche außerhalb des eigentlichen Arbeitsumfeldes führen zu einer ausgeprägten innerbetrieblichen Flexibilität und Vernetzung, die Grundvoraussetzung ist für die heute als so wichtig anerkannte informelle Kommunikation.

Für die Kommunikation eines Gebäudes in und mit dem Stadtraum steht das >>> Kunstmuseum Stuttgart. Eine ehemals unterirdische Verkehrsbrache und der städtebaulich isolierte Kleine Schlossplatz wurden durch die Arrondierung des ganzen Quartiers wieder ins Stadtgefüge eingewoben und fest im gesellschaftlichen Leben der Stadt verankert. Der markante Museumsbau ordnet und bestimmt dabei die ihn umgebende Stadtlandschaft, schafft mit der breiten Freitreppe und dem von Sitzbänken begleiteten Lichtband gern und ausgiebig genutzte Orte zum Flanieren und Verweilen. Durch diese intensive Interaktion zwischen Haus und Publikum hat sich das Kunstmuseum und der Kleine Schlossplatz zu einer beliebten und belebten Bühne des öffentlichen Lebens im Zentrum der Stadt entwickelt.

Struktur
Als Architekten sind wir herausgefordert, die vielfältigsten Aspekte eines Bauvorhabens zu berücksichtigen, sie zu erfassen, zu werten, zu ordnen und daraus – auf ein übergeordnetes Sinngefüge bezogen – einen strukturell geordneten Aufbau für den Entwurf eines Gebäudes zu suchen. Die Verschmelzung eines ideellen Entwurfskonzepts mit den dinglichen Anforderungen (konstruktiv, technisch, klimatisch, materiell, finanziell, usw.) gehört dabei zu den anspruchsvollsten Herausforderungen unserer Arbeit. Den Begriff Struktur beziehen wir dabei immer auch auf die funktionale und räumliche Ordnung eines Bauwerks, die der Entwurfsidee einen harmonisierenden und sinnhaften Rahmen gibt.

Auch dem Entwurfskonzept für das >>> Portalhaus und die Messehalle 11 in Frankfurt am Main liegt eine übergeordnete Struktur zugrunde, die weit über das rein Technische oder das rein Architektonische hinausgeht. Das Portalhaus dient zum einen als internationales Konferenzzentrum, zum anderen gleichzeitig aber auch als neues Eingangsgebäude der Messe FFM der Bündelung und Verteilung der großen Besucherströme zu Messezeiten. An den Kreuzungspunkten der unterschiedlichen Wegeführungen, die sich auf mehreren Ebenen sowie aus verschiedenen Richtungen treffen und die Besucher über das gesamte riesige Messeareal verteilen, haben Übersichtlichkeit und intuitive Lesbarkeit des Erschließungssystems oberste Priorität. So wird die innere Ordnung der Verkehrswege und Verbindungen zur erkennbaren, strukturellen Logik, die nicht nur im Inneren intuitiv ablesbar ist, sondern sich auf selbstverständliche Weise auch schon nach außen präsentiert.

Einen weiteren gewichtigen Einfluss auf den Entwurf hatten die spezifischen Abhängigkeiten zwischen dem Herstellungsprozess, der Bautechnik, dem Transport und der Montage; dies insbesondere vor dem Hintergrund der kurzen Baufristen im laufenden Messebetrieb. Die hohen Anforderungen nach umfassender Vorfertigung, leichter Verfügbarkeit und schneller Montage erfüllen in bester Weise die sechs Meter hohen Fachwerkträger aus Holz, welche die 80 Meter breite Messehalle ohne weitere Unterstützung überspannen. Damit hat die Messehalle 11 eines der größten freitragenden Holzdächer Deutschlands erhalten.

Kontext
Architektur ist immer auch das Ergebnis eines kontextuellen Schaffensprozesses. Die Auseinandersetzung mit vorgegebenen Randbedingungen und die Beachtung von Wechselwirkungen zwischen den konkreten Gegebenheiten der Landschaft und deren Vegetation, dem städtischen Umfeld, den klimatischen Voraussetzungen und der topographischen Situation einerseits als auch dem abstrakten Phänomen der Zeit auf der anderen Seite, synchronisiert Architektur mit unserer Wirklichkeit und verankert diese tief im menschlichen Bewusstsein.

Das >>> Montforthaus Feldkirch steht für die ausgeprägte Interaktion zwischen Bestand und Neubau – ein skulpturaler Solitär im direkten Kontakt mit der gewachsenen, mittelalterlich geprägten Stadt, eingerahmt von einer eindrucksvollen Gebirgslandschaft. Stadträumlich wird der architektonische Baukörper von klar gefassten Plätzen frei umspült und schafft dabei neue, attraktive Stadträume unterschiedlicher Orientierung mit jeweils eigenem Charakter. Der Neubau fügt sich wie selbstverständlich in die vorhandene Stadtstruktur ein und greift lokal vorgefundene Elemente wie Material und Form auf. Er wird also in seiner Erscheinung wesentlich durch den Ort und dessen Kontext bestimmt. Der öffentliche Stadtraum endet nicht vor der Fassade des Montforthauses, sondern setzt sich hinter der großflächigen Foyerverglasung auch entlang der Saalerschließung im Inneren fließend fort – während in umgekehrter Richtung sich das Haus in gleicher Weise wirksam mit der Stadt verknüpft.

Angemessenheit und Zurückhaltung des städtebaulichen Auftritts sowie des architektonischen Ausdrucks war hingegen wichtige Prämisse für die Erweiterung des Bürostandorts der Württembergischen Gemeindeversicherung in Stuttgart (>>> Bürogebäude wgv 1. BA und >>> Bürogebäude wgv 2. BA Stuttgart). Mit der Arrondierung des Stadtgrundrisses durch die Wiederherstellung der früheren Blockstruktur ist ein kompaktes, gleichzeitig harmonisches und im Detail präzise gestaltetes Ensemble mit hoher städtischer Dichte entstanden.

Raum
Der von uns Menschen wahrnehmbare Raum, den wir als Architekten aus leidenschaftlichem Interesse immer besonders im Fokus haben und den wir mit unseren Projekten gezielt erschaffen, ist nicht bloß Vorgestelltes oder gar Eingebildetes, sondern etwas selbstverständlich Erlebbares: Denn Raum spricht alle unsere Sinne an.

 

Ein architektonischer Raum wird neben der reinen Geometrie für uns Menschen vor allem durch das individuelle Erleben der sichtbaren und spürbaren Eigenschaften der raumprägenden Elemente erfahrbar, aber auch – und nicht weniger wichtig – durch die nicht greifbaren Aspekte wie kulturelle und individuelle Raumerfahrungen und Assoziationen. Je intensiver das Erleben sowohl auf rationaler als auch auf emotionaler Wahrnehmungsebene ist, desto mehr wird ein architektonischer Raum zum Raumerlebnis. Genau darum geht es uns. Erlebter Raum entsteht also immer dort, wo sich Wahrnehmung verdichtet.

Das >>> Neue Gymnasium Bochum setzt sich außen wie innen mit seinen fließenden Linien bewusst von einer orthogonalen Ordnung ab und schafft auf diese Weise vielfältige und überraschende Raumerlebnisse. Das offene Raumkontinuum mit seinen Galerien, geschwungenen Sitzstufen und Blickbeziehungen fördert sowohl die Orientierung im Haus als auch die Begegnung und Kommunikation. Damit unterstützt das räumliche Konzept bewusst den pädagogischen Ansatz des kooperativen Unterrichts, in dem nicht nur vorgegebene Lerninhalte vermittelt werden, sondern darüber hinaus vielfältige Möglichkeiten bietet, besondere soziale, kommunikative, methodische und persönliche Kompetenzen zu erlernen.

Auftakt und zugleich Herzstück des >>> Justizzentrums Bochum ist das über vier Stockwerke hoch aufstrebende, lichtdurchflutete Atrium. Die erhabene Raumwirkung unterstreicht metaphorisch die herausragende Bedeutung unserer Rechtsstaatlichkeit einerseits bzw. maximaler Offenheit und Transparenz andererseits. Durch die architektonische Komposition aus skulpturaler Tragstruktur, großzügigen Freitreppen, gläsernen Galerien und intimen Wartebereichen ergeben sich vielfältige Aufenthaltsqualitäten für Besucher und Mitarbeitende. Gleichzeitig werden über das Atrium alle Gerichtssäle und die angrenzenden Bürobereiche erschlossen.

Nachhaltigkeit
Wir sind bereits seit Beginn unseres Schaffens entschlossene Verfechter des Prinzips Simple Technology: So wenig Technik wie möglich, soviel Technik wie nötig.

 

Unter dieser Prämisse drückt sich für uns das Phänomen der Nachhaltigkeit – zusätzlich zur ganzheitlichen Lebenszyklus-Betrachtung eines Gebäudes – vor allem dadurch aus, dass sich ein Haus den jeweils vorliegenden örtlichen und den sich permanent ändernden klimatischen Verhältnissen auf möglichst intelligente Weise anpasst. Dabei bauen wir eher auf passive, reaktive, idealerweise selbstregulierende und natürliche Systeme, als auf aktive, technisch gestützte Komponenten. Dort jedoch, wo moderne haustechnische Anlagen selbstverständlich auch unter Beachtung zeitgemäßer Nachhaltigkeitskriterien sinnvoll oder sogar unverzichtbar sind, kommen sie in angemessener und wohl überlegter Weise zum Einsatz. Im besten Sinne werden sie dann sogar zum integralen Bestandteil des architektonischen Konzepts.

Das Gebäude der >>> Hauptverwaltung dvg Hannover (heute Finanz Informatik der Sparkassen-Finanzgruppe) verzichtet weitgehend auf technisch und energetisch aufwendige Klimatechnik. Das Haus nutzt vielmehr die natürlichen Energiequellen Sonne und Wind das ganze Jahr über so, dass möglichst wenig Fremdenergie zur Bewirtschaftung benötigt wird. Die fingerartigen Bürobaukörper werden von drei großen Glashallen überspannt, die jeweils einen Klimapuffer zwischen Innen- und Außenraum bilden und zudem eine vereinfachte Ausführung der hallenzugewandten Fassaden möglich machten. Ein Dreiklang aus bedruckter Verglasung, auskragenden Sonnenschutzlamellen und einem passivem Lüftungskonzept wirkt im Sommer mit Hilfe des Windes auf natürliche Weise dem unerwünschten Wärmeeintrag entgegen. In der kalten Jahreszeit hingegen fangen die großen Hallen die Sonnenstrahlung ein und sorgen dort ohne weitere technische Unterstützung für ein gemäßigtes, angenehmes Klima.

Passend zur Geschäftstätigkeit der Bauherrin als Sozialversicherer in der Land- und Forstwirtschaft wurde für das >>> Bürogebäude LSV Landshut überwiegend Holz aus regionaler Ernte als Konstruktionsmaterial für die 120 Meter lange, fünfgeschossige Erschließungshalle eingesetzt. Es entstand ein modernes und ausgesprochen filigranes Tragwerk, welches ebenso das großzügige Mitarbeitercasino überspannt und den angeschlossenen Büroriegeln als Schallschutz- und Klimapuffer dient. Das energetische Konzept der Halle ist auch hier kein Selbstzweck, sondern ist eingebettet in ein innovatives, hochwertiges Raum- und Nutzungskonzept und trägt somit dem Nachhaltigkeitsgedanken in jeder Hinsicht Rechnung. Je früher die Integration der Prämissen und des Know-how aller Beteiligten in die grundsätzlichen Entscheidungen des Planungsprozesses eines Gebäudes gelingt, desto mehr Spielraum entsteht für innovative Architektur.

BIM
Klassische Architekturmodelle sind für HASCHER JEHLE Architektur seit jeher ein wichtiges Werkzeug im Gestaltungs- und Entscheidungsprozess. Building Information Modeling (BIM) – also das dreidimensionale Modellieren eines Baukörpers oder eines Bauteils am Bildschirm mit Hilfe des Computers ist für uns die logische Weiterführung der dreidimensionalen Projektbearbeitung, nun in digitaler Form. Weil Fortschreibungen und Anpassungen im BIM-Modell für alle Beteiligten nachvollziehbar und synchron geteilt werden, können wir deren Auswirkungen auf Kosten, Termine und Qualitäten sofort erkennen. Entscheidungsprozesse werden dadurch signifikant vereinfacht.

 

Unsere BIM-Fachkoordinatoren sind VDI-zertifiziert, prüfen in regelmäßigen Abständen im Rahmen des BIM-Qualitätsmanagements die 3D-Modelle und ermöglichen so einen reibungslosen Arbeitsablauf. Da HASCHER JEHLE Architektur bereits seit 2017 alle Projekte mit Hilfe von BIM plant und realisiert, verfügt das Büro auch auf diesem Gebiet über eine weitreichende Erfahrung.

Wir bieten zur Unterstützung unserer Bauherren ergänzend weitere BIM-Leistungen an wie beispielsweise die BIM-Gesamtkoordination. So erstellen wir bei unserem Projekt >>> LLZ Lehr- und Lernzentrum der Universität Tübingen aus den einzelnen Fachmodellen der weiteren Planungsbeteiligten ein BIM-Gesamtkoordinationsmodell, führen kontinuierlich Plausibilitäts-, Konsistenz- und Kollisionsprüfungen durch und fertigen anschließend Qualitätsberichte an, deren Umsetzung wir sodann überwachen. Der Planungsprozess wird dadurch für alle Beteiligten transparent und mit hoher Effektivität und Präzision vorangetrieben.

Über die modellbasierte Planung hinaus engagiert sich HASCHER JEHLE Architektur als Gründungs- und langjähriges Vorstandsmitglied in der BIM Allianz e.V. Die >>> BIM Allianz als Verband der planenden und objektüberwachenden Architektinnen und Architekten in der Digitalisierung ist ein Zusammenschluss von führenden, national und international agierenden Architekturbüros mit dem Ziel, die mit den neuen Planungsmethoden verbundenen Herausforderungen gemeinsam zu lösen. Das gebündelte Fachwissen der beteiligten Büros ermöglicht es uns, unabhängig von Softwareanbietern und Dienstleistern schnell und bedarfsorientiert auf die verschiedensten Anforderungen zu reagieren.

Wettbewerbe
Wir verstehen Wettbewerbe als eine Herausforderung, die beste Idee für einen Ort, die passendste Antwort auf eine Aufgabenstellung zu finden. Die Eigentümlichkeiten des Orts, die Besonderheiten der Funktion und die Wünsche des Bauherrn bilden die Grundlagen, um daraus Konzepte und Entwürfe zu erarbeiten, die diese oft divergierenden Anforderungen in einem schlüssigen Ganzen vereinen. Da die Randbedingungen immer wieder anders sind, entstehen lauter Unikate, mit denen wir erfolgreich bereits zahlreiche nationale und internationale Wettbewerbe unterschiedlichster Aufgaben für uns entscheiden konnten.

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Auszeichnungen
Unser Anspruch, Lebensräume von hoher Qualität zu schaffen, die der Interaktion, Kommunikation und Inspiration von Menschen dienen, wurde bereits durch zahlreiche nationale und internationale Auszeichnungen gewürdigt.

2021
2020
2018
2017
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2013
2011
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2007
2005
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2005
2003
2003
2000
1998
1994
1993
1992
1991

Presse
Unsere Projekte finden sich regelmäßig in nationalen und internationalen Publikationen. Neben Besprechungen in der Fach- und Tagespresse wurden Bücher zu spezifischen Themen unserer Arbeit sowie Werkschauen veröffentlicht. Das öffentliche Interesse an den Ergebnissen unserer Arbeit spiegelt auch die Bedeutung des architektonischen Schaffens für eine Gesellschaft wider.

HJA Publikationen
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Bücher
HASCHER JEHLE Architektur – Bauten aus 25 Jahren
Eigenverlag, 2018
thoughtful buildings – 20 Jahre HASCHER JEHLE Architektur
Eigenverlag, 2013
HASCHER JEHLE Architektur – Thoughts and Buildings
Oliver Hamm (Hg.) | Prestel Verlag, 2009
Auszeichnungen: Designpreis Deutschland 2012 (Nominierung) | iF communication design award 2010
WGV Stuttgart
Projektbuch | Falk Jaeger (Hg.) | Jovis Verlag GmbH, Berlin, 2008
Kunstmuseum Stuttgart
Projektbuch | Edition Axel Menges, Stuttgart/London, 2006
lsv landshut
Projektbuch | Eigenverlag, 2005
Pro Architect 36 | HASCHER JEHLE Architektur
Archiworld Co., Ltd., Korea, 2004
dvg hannover
Projektbuch | Fraunhofer IRB Verlag, 2003
lva augsburg
Projektbuch | Fraunhofer IRB Verlag, 2003
Museen für ein neues Jahrtausend – Galerie der Stadt Stuttgart
Sonderkatalog, 2001

Fachzeitschriften
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